
Das Debütalbum jetzt auch in Deutschland.Mit ihrer Mischung aus traditionellem Manouche Jazz à la Django Reinhardt und fein dosiertem French House à la Justice und Vitalic löste Caravan Palace auf der Weltmusikmesse Womex 2007 wahre Begeisterungsstürme aus. Bei über 40 internationalen Festivalauftritten heimste die Band 2008 überwältigende Kritiken ein und begeisterte Jazzpuristen und trendige Clubber gleichermaßen. Mit ihrem Debütalbum stürmten sie in Frankreich auf Platz 15 der Album-Charts und Platz 3 der iTunes-Charts. Auf ihrer MySpace-Seite haben schon über 1.300.000 Viewer ihre Songs und Videos abgerufen.
Anzeige Kein Wunder, denn die 6-köpfige Band ist eine Naturgewalt. Ihre Mischung aus virtuos gespieltem Jazz und französischem Filter-House ist einzigartig und fügt sich zu einer unwiderstehlichen Form von Electro-Swing, der Kritiker in Frankreich zu dem Statement veranlasste: „Caravan Palace ist für den Swing, was Gotan Project für den Tango ist.“
Die authentische Mischung aus traditionellem Jazz und modernen Electro-Einflüssen wird verständlich, wenn man auf die Wurzeln der Band blickt. Das Gründungstrio Charles Delaporte (Kontrabass, Programming), Arnaud Vial (Gitarre, Programming) und Hugues Payen (Violine, Scat-Gesang, Programming) absolvierte eine solide Instrumentalausbildung, betätigte sich dann aber höchst aktiv in der Pariser DJ Szene. Nach ersten erfolgversprechenden Versuchen, den Reinhardtschen Gypsy Jazz und flotten Swing der 30er Jahre mit clubkompatiblen Sounds zu verbinden, wurde aus dem Experiment 2005 ein festes Projekt, das aktuell von drei Musikern ergänzt wird: dem Klarinettisten Chapi, dem Posaunisten und Band-DJ Toustou sowie der exaltierten Sängerin Colotis Zoé, die als französische Meret Becker gilt und eine Aura verbreitet, die zwischen Billie Holiday, Shirley Bassey und Sophie Ellis Bextor variiert.
Neben den großen MySpace-Hits wie „Jolie Coquine“ (unterstützt von einem grandiosen Video) und „Brotherswing“ (das live zu einer wahren Electro-Swing-Orgie wird) gibt es faszinierende Einlagen wie den Vocoder-Scat-Gesang in „Star Scat“, die glamouröse Ballade „Ended With The Night“ und das grandiose Duett „Suzy“, wo sich Cab Calloway mit Sophie Ellis Bextor und Vitalic an einer Groovebox zu vergnügen scheinen. Für traditionellere Stücke wie das im Django-Reinhardt-Stil arrangierte „L’Envol“ ist ebenso Platz wie für den von Geigen und Gitarren dominierten Walzer „Violente Valse“ und das Kopfnicker-Interlude „Sofa“. Während Tracks wie „Dragons“ und „Je M’amuse“ mit überraschenden French House Breaks aufwarten, überzeugt „Bambous“ mit überbordendem Swing-Appeal und Gummitwist-Zwang. Einen verblüffenden Stilmix gibt es in „We Can Dance“ zu bestaunen, wo nach einem Ausflug in den tiefsten Filter-House ein 1960s Easy Listening Break mit California-Dreaming-Flavour folgt.
Die 15 Tracks bieten auf voller Albumlänge eine äußerst vielseitige, virtuose und hochgradig energetische Mischung, die nach der deutschen Albumveröffentlichung und Live-Gigs in Top-Locations von München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin im Mai die Electro-Swing-Welle auch nach Deutschland tragen wird.
Tourdaten CARAVAN PALACE.
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