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Oceana's Debütalbum.

OCEANA verbindet! Und wie der Ozean Kontinente verbindet, verbindet die junge Sängerin Soul der 60er Jahre mit modernen Beats und zeitgenössischen Texten. OCEANA verbindet Schwarz und Weiß, Funk und Soul, Modern Soul mit Jazz und Pop. Sie schafft mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, ihrem Charisma und ihrer Präsenz den Spagat, altes Kulturgut in die heutige Zeit zu transportieren. Ihre Musik sprüht vor Energie, ist international, authentisch, hat Tiefe und macht Spaß, auch wenn sie dabei manchmal ihre melancholische Seite auslebt. In ihren Texten verarbeitet die Mittzwanzigerin ihre bisherigen Erfahrungen, singt über Sehnsucht, Liebe und das Leben.
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Vielen Künstlern sagt man nach, ihnen wurde die Musik „praktisch in die Wiege gelegt“. Ein oft benutzter Spruch, der in vielen Fällen wahrscheinlich gar nicht wirklich zutrifft. Bei OCEANA, die uns mit ihrem Debütalbum überraschen wird, passt der Spruch allerdings zu 100%. Wenn man die Geschichte ihrer Herkunft kennt, fragt man sich, wie weit man eigentlich von den Lebensstilen der Eltern unbewusst beeinflusst wird. Gibt es wirklich ein musikalisches oder kreatives Gen? Warum sonst spricht OCEANA mehr von Fernweh als von Heimweh und hat den Drang, sich ständig weiter zu entwickeln und neue Horizonte zu erschließen?
Oceanas Mutter, eine deutsche Modedesignerin der Haute Couture, war wegen eines Jobs nach Paris gezogen und sofort fasziniert von der vielfältigen Musikszene. Vor allem die afrikanischen Rhythmen hatten es ihr angetan und abends war sie in den angesagtesten Reggae Clubs der Stadt anzutreffen. Dort lernte sie einen gutaussehenden Musiker aus der französischen Karibik-Kolonie Martinique kennen und verliebte sich in ihn. Das Ergebnis ihrer Liebe war einige Zeit später OCEANA. Nachdem sie ihre frühe Kindheit in der Stadt der Liebe verbrachte, zog OCEANA mit ihrer Mutter in die Nähe von Hamburg, wo sie gemeinsam die nächsten Jahre bei ihren Großeltern lebte. Oft lebten Mutter und Tochter aus dem Koffer, unterwegs zwischen Frankreich und Deutschland, wo Oceanas Vater als Musiker und DJ arbeitete, wenn er nicht auf Tournee durch aller Herren Länder reiste. „Ich hatte immer viele Postkarten von überall auf der Welt von meinem Vater. Er hat mir Fotos und Auftritte auf Video geschickt und ich fand es toll, einen Vater zu haben, der Musiker ist, auch wenn er mich nie aus der Schule abgeholt hat oder bei einer Ballettaufführung dabei war. Das „normale“ Familienleben, wie die meisten es kennen, gab es bei mir nie.“ Da ihre Großeltern gefragte Maler gewesen sind, war es für OCEANA in jungen Jahren schon normal, ständig von Künstlern, Malern, Musikern und Filmleuten umgeben zu sein. Eines Nachmittags lernte sie den legendären Musiker Maceo Parker kennen, der als Freund des Hauses mit dem Großvater im Garten jammte. Maceo Parker holte OCEANA bei seinen Konzerten immer wieder auf die Bühne, im letzten Jahr gab er ihr sogar einen Solopart bei einem der Konzerte. Parker spielt in ihrem Leben eine wichtige Rolle.
Schon in jungen Jahren war klar, wohin die Reise gehen würde. Der Weg des Wirbelwindes OCEANA war nicht aufzuhalten. Schon früh nahm ihre Mutter sie mit auf Konzerte, sie sah Künstler wie Ziggy Marley, Burning Spear, James Brown und es drang sie regelrecht auf die Bühne, wo sie tanzen und singen wollte. Sie nahm Ballettunterricht, tanzte durch Ateliers und spielte im Alter von 5 Jahren schon in einem Film des Hamburger Regisseurs Lars Becker mit. Als Teenager bekam sie ein Musikstipendium und hatte ihre erste Gesangsstunde bei der italienischen Sängerin Etta Scollo. Ihre natürliche Power und harte Disziplin halfen OCEANA, sich durchzusetzen und ihren Weg zu gehen.
OCEANA ist heute eine moderne, selbstbewusste junge Frau, die weiß, was sie will. Das wusste sie eigentlich schon sehr früh. Mit 16 Jahren zog sie von zu Hause aus und war die nächsten Jahre ständig unterwegs. „Ich war schon früh ein kleiner Lebenskünstler, war auf mich gestellt und habe mich durchgeboxt. Ich brauchte kein Taschengeld, da ich sehr früh gelernt habe, auf eigenen Beinen zu stehen.“ OCEANA kannte nie Heimweh, sondern war immer von Fernweh gepackt, sieht sich selbst als „world-wide-citizen“. Die Kosmopolitin lebte in Paris, Hamburg, London, New York, Los Angeles und einige Zeit auf Martinique, um ihre karibischen Wurzeln zu entdecken. Sie finanzierte ihren Lebensunterhalt durch Auftritte und entwickelte sich selbst ständig im Tanz und Gesang weiter. Sie interessiert sich neben der Musik vor allem für Mode, Fotografie und ist eine treue Seele, wenn es um Freunde und Familie geht. Zurück in Deutschland übernahm sie Videochoreographien für Seeed und Fettes Brot. Beim Soloprojekt von Seeed Frontmann Demba Nabé sang sie im Background. Weitere Bühnenerfahrung sammelte sie auf Tour mit Seeed und Boundzound.
Maceo Parker war es dann schließlich im vergangenen Jahr, der ihr den finalen Anstoß gab, sich endlich um ihre eigene Gesangskarriere zu kümmern. „Er gab mir den entscheidenden PUSH! Dabei hatte ich schon die ganzen Jahre immer wieder eigenes Material geschrieben. Nach einem Konzert sagte Maceo zu mir „You`re ready now, do your own thing!“. Dieser Satz zeigte zum Glück Wirkung und ließ sie nicht mehr los. Sie arbeitete zunächst in London an einigen Songs und nahm dann ihr Debütalbum in New York auf. Auf einmal ging alles sehr schnell, das Team stimmte und man produzierte in kurzer Zeit ein fantastisches Album, das feinsten Soulpop, Funk, R`n`B und Reggae zu einem runden, hochwertig und international klingenden Debütalbum verschmelzt.
Die erste Single aus dem Album, „CRY CRY“ erzählt die Geschichte einer Freundin aus der Kindheit, die vom rechten Weg abgekommen ist und man fragt sich, wie konnte das nur passieren? „Meine Texte sind alles Situationen und Gedanken, die aus meinem Leben und meinem Umfeld kommen. Ich erzähle kleine Anekdoten, die zwar wie bei „Cry Cry“ eine traurige Geschichte sein können, aber doch mit dem Hinweis, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf. Ich möchte mit meiner Musik Spaß und gute Laune vermitteln. Es geht mir dabei um Freiheit und darum, ein Lebensgefühl zu überbringen, das einen ein Stück weit aus dem Alltag zieht. Sicher habe ich auch eine melancholische Seite, aber im Grunde bin ich ein wahnsinnig lebensbejahender Mensch.“ Das merkt man sofort, wenn man OCEANA begegnet, deren unwiderstehliches Lächeln unglaublich ansteckend ist.
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Weitere Informationen unter www.myspace.com/oceanaofficial
[ DM ]
     [20.04.2009]
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